Rückblick urbEXPO 2014


Vernissage am 8. August 2014. Foto: Natalie Lorenzo Mato

Auch für die urbEXPO 2014 gilt, dass jede Ausgabe der Veranstaltungsreihe anders und eine neue Herausforderung für die Veranstalter ist. Das war bereits im Vorfeld klar, da die urbEXPO 2014 ausschließlich auf die Fotografieausstellung fokussiert war: Keine Sonderausstellung und auch kein Rahmenprogramm - sozusagen urbEXPO pur!

Die zentrale Frage war, ob die urbEXPO 2014 an die Erfolgsgeschichte des Vorjahres, die Maßstäbe gesetzt hat, anschließen könne. Nach der Auswahl der Künstler waren sich die Organisatoren einig, dass die urbEXPO 2014 eine erneute qualitative Steigerung bedeuten würde. Zahlreiche Besucher, die bereits auf der urbEXPO 2013 waren, bestätigten dies und bezeichneten die qualtitaive Weiterentwicklung als weiteren Meilenstein.
 
Insgesamt fiel auf, dass die Verweildauer der Besucher in der Ausstellung durchschnittlich wesentlich länger und auch das Kaufinteresse an Exponaten höher war als im Vorjahr. Zwar konnte mit knapp 700 Besuchern das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden, aber die Zahlen sprechen dafür, dass das Interesse an der urbEXPO ungebrochen ist. Ein Grund für die geringeren Besucherzahlen ist sicherlich die Tatsache, dass die Presse 2014 die Veranstaltung kaum überregional angekündigt hat. Positibv stimmt jedoch, dass zahlreiche Besucher der urbEXPO 2013 erneut den Weg in die Rotunde gefunden und auch längere Anfahrtswege in Kauf genommen haben.

Als Fazit hält das urbEXPO-Team fest, dass das Ausstellungskonzept mittel- und langfristig tragfähig ist. Innerhalb von zwei Jahren und drei Veranstaltungen hat sich die urbEXPO zu einer festen Größe in der Kunst- und Kulturlandschaft etabliert. Die urbEXPO ist bereits jetzt die größte und eine der bedeutendsten Fotografieausstellungen in Deutschland und Europa, die sich den Themen Lost Places und Ästhetik des Verfalls widmet.