Idee und Vision der urbEXPO



urbEXPO ist ein Kunstwort, das sich ursprünglich aus den Abkürzungen UrbEx für Urban Exploration und EXPO für Ausstellung zusammensetzte. Da sich die Veranstalter der urbEXPO von den aktuellen Entwicklungen innerhalb der sogenannten UrbEx-Szene distanzieren, ist die Definition von urbEXPO als "Urban Exposition" wesentlich treffender.

Unabhängig davon, welche Interpretation des Titels urbEXPO man bevorzugt, der  zentrale Inhalt der urbEXPO ist eine Fotografieausstellung, die sich mit den Themen Lost Places und Ästhetik des Verfalls auseinandersetzt.

Das erklärte Ziel der Ausstellung ist die künstlerische Vermittlung und Bewahrung von Orten, die - aus welchen Gründen auch immer - ins Abseits der gesellschaftlichen Wahrnehmung gerutscht sind, obwohl sie während ihrer aktiven Zeit einen hohen Stellenwert besaßen - sei es (welt-)politisch, gesellschaftlich oder wirtschaftlich. Die Fotografieausstellungen zur urbEXPO will die Menschen auf künstlerisch-ästhetische Weise an zentrale Themen wie Kunst, (Zeit-)Geschichte, Politik, Architektur und Gesellschaft heranführen und Bedeutsames aus der Vergangenheit vor dem Vergessen bewahren.

Das Konzept der urbEXPO geht auf den Bochumer Fotografen und Multimediakünstler Olaf Rauch zurück. Ende 2011 entwarf er die Grundidee der urbEXPO und setzte sie erstmals im August 2012 in der Rotunde/ Alter Bochumer Hauptbahnhof erfolgreich um.

Mit den bisherigen Ausgaben der urbEXPO hat sich die Veranstaltungsreihe fest in der Kunst- und Kulturszene von Nordrhein-Westfalen etabliert. Seit 2016 finden weitere Ausstellungen mit Arbeiten der urbEXPO unter dem Titel RETROSPEKTIVA statt, um die Fotografien einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen.