R├╝ckblick urbEXPO 2015


Vernissage am 31. Juli 2015. Foto: privat

Mit über 1.100 Besuchern war die urbEXPO 2015 eine der am besten besuchten Veranstaltungen der Ausstellungsreihe. Im Vergleich zu den Vorjahren wies die urbEXPO 2015 einige Änderungen und Neuerungen auf:
  • Mit dem Schlegel-Haus wurde ein neuer Veranstaltungsort erschlossen, der erstmals nicht den Charme eines Lost Places besaß, sondern eher an klassische Galerieräume erinnerte. Die neuen Räumlichkeiten wurden überwiegend positiv beurteilt, da die Arbeiten der Fotografieausstellung stärker im Fokus standen und die Ausstellungsräume nicht von den Exponaten abgeelnkt haben.
  • Aufgrund der bschränkten Platzverhältnisse in den Ausstellungsräumen fand die Eröffnung der urbEXPO nicht  im Schlegel-Haus statt, sondern in der gegenüber gelegenen Christuskirche. Die Idee, dass die Besucher zwischen Eröffnungsfeier und Ausstellung pendeln, hat  besser funktioniert als gedacht.
  • Die Dauer der Ausstellung mit einem Monat und die verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr während der Arbeitswoche haben sich nur bedingt bewährt. Zwar war die Ausstellung bis zum letzten Tag gut besucht, aber es schien so, dass sich der Besucherstrom einfach nut anders verteilt hat. Eine signifikante Steigerung der Besucherzahlen war jedenfalls nicht festzustellen. Die Verlängerung der Öffnungszeiten von 20 auf 21 Uhr wurde hierbei kaum angenommen.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass das Konzept der urbEXPO grundsätzlich an unterschiedlichen Spielorten funktioniert. Die ideale Dauer einer urbEXPO dürfte bei 17 Ausstellungstagen am Stück  liegen - im Vergleich: 2015 waren es 22 Ausstellungstage, die über einen Monat verteilt waren.

Trotz des positiven Zuspruchs der Besucher und dem NRW-weiten Einzugsgebiet der urbEXPO ist für die Zukunft der Veranstaltungsreihe eine größere Planungssicherheit erforderlich. In den nächsten Wochen werden entsprechende Gespräche geführt. Von deren Ausgang wird abhängen, ob die urbEXPO in Bochum bleiben wird oder an einen anderen Standort mit besserren Rahmenbedingungen wechselt.